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05.09.2018 - EAH-Jena

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Selective Laser Sintering

Das Verfahren Selective Laser Sintering (SLS) ist dadurch gekennzeichnet, das statt des flüssigen Polymers feinstes Pulver verwendet wird. Das im Pulverbett angeordnete Pulver bildet die Basis für die Herstellung der definiert konturierte Schicht. Der „generative“ Sintervorgang ist das kurzzeitige thermische Aktivieren der lose nebeneinander liegenden Partikel im Pulverbett, so dass die Oberfläche angeschmolzen wird und die Partikel sich beim Abkühlen verbinden. In der Regel sind die Bauteile porös. Werden die Partikel vollständig geschmolzen, dann entsteht ein dichteres Bauteil.
Neben dem Laser werden zum Versintern auch Elektronen- und Infrarotstrahlen eingesetzt, Oberbegriff für die Verfahren ist Strahlschmelzen oder einfach Schmelzen. Die Ausgangsstoffe des Lasersinterns sind vielfältig: Neben vielen Kunststoffen gibt es faserverstärkte Kunststoffe ebenso wie UL-gelistete. Der erste Ansatz Metall zu sintern wurde mit polymerumhüllte Metallpulver gestartet. Aus dem gesinterten Grünteil wurde in einem Ofenprozess der Kunststoff ausgetrieben und die Metallpartikel zum Metallteil versintert.